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Meine Honda Deauville, RC47, Bj. 1998


Erfahrungsberichte

Die Deauville ist gutmütig zu fahren, fährt, wohin sie soll und gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.
Wie das so ist, es gibt immer was zu verbessern :-)
Hier werde ich in loser Folge beschreiben, was ich so an- oder umgebaut habe, wie ich es montiert habe und was ich damit für Erfahrungen gemacht habe.

Natürlich übernehme ich keinerlei Haftung für die Angaben, Auswirkungen etc. "Jeder schraubt für sich selbst!"
Für Rückfragen einfach an gert(at)chlupaty.de mailen.


Reifen Michelin

Zum Zeitpunkt des Kaufs waren Macadam montiert, die 5 (v) bzw. 6 (h) Jahre alt und schon fühlbar hart waren. Zudem gaben die mir in Kurven nicht das Gefühl, besonders zu haften, eher im Gegenteil.....
Daher habe ich neue Reifen des Typs Pilot Road aufgezogen.
Die fahren sich einfach nur toll. Absolut sicheres Gefühl, kein Schmieren etc.

Conti

Nach gut 10.000 KM war der Michelin noch mit gut 2 mm Profil versehen, aber da der Winter anstand, habe ich mich entschlossen, schon im Dezember neue Reifen aufziehen zu lassen.
Diesmal wurden es Conti Conti Road Attac. Die fahren sich fast genau so wie die Pilot Raod, kommen mir aber etwas nervöser vor. Ansonsten ein toller Reifen!!!!

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Spiegelverlängerung von Bernie Klumpjan

Die Spiegelverlängerungen von Bernie Klumpjan kenne ich schon von meiner GPZ.
Auch dort haben mir die Verlängerungen geholfen, mehr als nur meine Unterarme im Rückspiegel zu sehen.
So waren die Dinger das erste Zubehör, was ich für die VILLE gekauft und montiert habe.
Eine bebilderte Anbauanleitung liegt den Verlängerungen bei, so dass ich mir die Mühe spare, die Montage hier zu beschreiben.
Zu sehen sie die Spiegelverlängerungen auf dem Bild Deauville mit Windschild von vorne

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Windschild von MV Motorrad Technik GmbH

Da ich erhebliche Probleme mit Verwirbelungen, die von der "Käselochscheibe" erzeugt werden, hatte, habe ich nach Abhilfe gesucht.
Im Honda Deauville-Forum wurd ein Link zur Firma MV- Motorrad Technik GmbH angegeben, wo ich schnell fündig wurde. Ich habe mir den ArtNr 906712 Windshieldaufsatz Light top bestellt und, nach sehr zügiger Lieferung, montiert.
Das Ergebnis ist unten zu sehen.
Der Helm hat jetzt auch bei Endgeschwindigkeit keine Last mehr, läßt sich frei bewegen und es gibt weniger Windgeräusche.
Vor allem wird durch die Verwirbelungen der Helm nicht mehr so "gebeutelt", dass bei Geschwindigkeiten über 120 km/h nichts mehr klar zu erkennen ist und ich Krämpfe im Nacken und Kopfschmerzen vom Gegenhalten bekam.
Mein Helm (Caberg Justissimo) ist zwar einer der leiseren seiner Art, was bei einem Klapphelm aber nicht viel sagt, da Klapphelme relativ laut sind. Daher ist die Reduzierung der Windgeräusche sehr angenehm!

Das Eintragen in den Fahrzeugschein hat mich ca. 40 EURO TÜV-Gebühren und 11 EURO für einen neuen Fahrzeugschein gekostet. Tipp von mir: Nehmt die Rechnung von Verholen mit, damit ihr dem TÜVler zeigen könnt, was er eintragen soll. Die Zubehörscheibe und der Halter tragen keinerlei Nummern oder Kennungen ausser dem Firmenlogo.

Montage:
Die Montage benötigt kein aufwendiges Werkzeug: 6-mm-Innensechskantschlüssel, mittlern Schraubendreher, Teppichmesser o.ä. scharfes Messer, klaren Sekundenkleber, Schraubensicherung (mittelfest).

Zuerst die Innensechskantschrauben, die Druckplatte und das Gummi entfernen.
Die Scheibe lose auf die Käselochscheibe setzen und die Mitte der Scheibe suchen. Dazu unbedingt auch auf das Motorrad setzen, weil es von vorne eventuell eine andere MItte gibt als von der Fahrerposition aus.
Einfach ausprobieren.
Wenn die optimale Position gefunden ist, mit dem Teppichmesser links und rechts kleine Schnitte im Kantenband setzen.
Windschild abnehmen und Kantenband vorsichtig rundum durchtrennen.
Das Gummi in diese Lücke auflegen, die Innensechskantschrauben leicht in den Halter eindrehen, die Scheibe aufsetzen, die Druckplatte zwischen Innensechskantschrauben und Gummi einführen, die Innensechskantschrauben abwechselnd anziehen. Position überprüfen.
Wenn die optimale Position gefunden und fixiert ist, die Innensechskantschrauben einzeln komplett ausdrehen, mit Schraubensicherung bestreichen und wieder eindrehen.
Wenn das alles geklappt hat, die Kunststoffschrauben, die den Windschild halten, festziehen. Die sind bei Auslieferung nur lose angezogen.
Zum Schluss den beiden losen Enden des Kantenbandes einen Tropfen Sekundenkleber spendieren, ca. 1 cm von der Schnittkante weg und gut andrücken.
Das war schon alles.
Nach dem Aushärten der Kleber kann die erste Probefahrt stattfinden.
Und so sieht es aus:

Deauville mit Windschild von vorne
59.61 KB
Deauville mit Windschildvon hinten
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Deauville mit Windschild Nahaufnahme
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Deauville mit Windschild Seitenansicht
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Zusatzscheinwerfer von MotoBozzo

Im Deauville-Forum habe ich Zusatzscheinwerfer für die Deauville gesehen und mir bei MotoBozzo für 99.- EUR geordert. Die Scheinwerfer kamen auch prompt und komplett mit Relais, Autoswitch, reichlich kleinen und einigen großen Kabelbindern.
Der Einbau dürfte für einen geübten Deauville-Schrauber maximal 2 Stunden dauern. Ich brauchte wegen der Lötarbeiten und Einfügen der Japanstecker etwas länger. Zudem war ich noch kein geübter Deauville-Schrauber ;-)
Nach Abbau der Sitzbank, der grauen Seitenverkleidungen und der vorderen rechten Seitenverkleidung begann ich mit dem Vorbereiten der Stromanschlüsse. Damit ich es bei der Fehlersuche oder beim Rückbau leichter habe, habe ich die Anschlüsse rausgeführt und mit Japansteckern versehen. Ein direkter Anschluss an die blaue Fern- und die braune Standlichtleitung ist natürlich auch möglich.


Die Zuleitung zur Kontroll-LED habe ich ebenfalls mit Japansteckern versehen, damit ich die Innenverkleidung, in der ich die LED angebracht habe, problemlos abbauen kann.
NACHTRAG: Die Zuleitung zur Kontroll-LED sollte auf jeden Fall in der Nähe der LED fixiert und zugentlastet werden, sonst reissen die Drähte der LED ab (ist mir passiert). Die verwendeten LED´s sind, anders als die LED´s, die im Laden zu kaufen sind, recht dünn "gebaut" und anscheinend ziemlich empfindlich gegenüber Last und Vibrationen.



Das Relais und den Autoswitch habe ich mit Kabelbindern in der Nähe der Stecker auf dem Kabelbaum befestigt. Das rote Kabel vom Autoswitch geht an Fernlicht (blau), das gelbe Kabel an Standlicht (braun).
Es wäre auch möglich, die Teile in der Nähe des Gleichrichters anzubringen, da dort mehr Platz ist. Dann müssen aber die Leitungen für die Scheinwerfer und der Anschluß an das Fernlicht verlängert werden.


Die Anbringung der Zusatzscheinwerfer ist simpel. Die Halterungen werden einfach an den unteren Verschraubungen der Verkleidung mit verschraubt.




Und so sieht es fertig aus:


Meine erste Fahrt im Dunkeln habe ich schon hinter mir. Die Ausleuchtung ist prima und ich werde auch besser gesehen.

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Lenkererhöhung von SW-Motech

Da mir die Standard-Sitzpostition Probleme machte, habe ich eine 25mm-Lenkererhöhung von SW-Motech eingebaut.
Der Einbau ist simpel:
Zuerst die Bremsleitung der Vorderradbremse lösen. Die geht durch einen Halter, der mit einer 8mm-Schraube an der unteren Lenkerbrücke verschraubt ist.
Die 4 Schrauben des Lenkers entfernen, Zwischenstücke richtig positionieren, mit den mitgelieferten längeren Schrauben wieder festziehen (Anzugsmoment beachten).
Dann mit einem Kabelbinder den Halter der Bremsleitung an der Brücke fixieren.
Alle Züge und Leitungen auf Gängigkeit und Spannungsfreiheit prüfen. Wenn alles frei ist, ist man schon fertig.
Die Sitzposition ist für mich wesentlich entspannter. Damit hat sich der Einbau gelohnt.

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Warnblinkanlage von Louis etc.

Da die älteren VILLEn (so wie meine) standardmäßig noch nicht mit einer Warnblinkanlage ausgestattet sind, wollte ich eine Warnblinkanlage nachrüsten. Das habe ich auch schon bei meiner GPZ gemacht. Die Anlage wurde bei Louis bestellt und kam auch prompt.
An einem vom Wetter her lausigen Vatertag habe ich die Anlage zusammen mit einem zweiten VILLEnfahrer (Arnd_BOT_SU) in unsere VILLEn eingebaut.

Nach den Erfahrungen von Arnd (und anderer Nutzer dieser Anlage) empfehle ich dringend, ggf. den Bodenrand zum Gehäuse hin vorsichtig mit Sekundenkleber zu versiegeln und die Anschlüsse am Relais mit Isolierband zu umwickeln, da das Relais sehr feuchtigkeitsempfindlich ist.
Der Einbau ist eigentlich problemlos:
Wie üblich Sitzbank, graue Seitenteile, Benzinhahnaufsatz, Tank und rechte Verkleidungen abbauen.
Schalter neben der linken Lenkerarmatur anschrauben, Kabel sauber entlang der Züge und der Leitungen nach hinten verlegen.
Relais unterhalb des Tanks mit den Anschlüssen nach unten (!) mit Kabelbinder fixieren.
Die grünen Zuleitungen an die hellblaue und orange Leitung (Blinker vorne rechts/links) anlöten. Die grünen Zuleitungen können maximal bis zu 2 cm vor den Sperrdioden (schwarze "Knubbel", von den Enden der Zuleitungen aus gesehen) gekürzt werden. Die Sperrdioden müssen dran bleiben!!
Die entsprechenden Kabel an die Batterie anschließen.
Fertig!

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Kotflügelverlängerung vorn

Der vordere Kotflügel der VILLEn (650er und 700er sind identisch) ist bekannterweise zu kurz, so dass der Motorblock kräftig verschmutzt wird und Steine gegen den Motorblock, die Krümmer und vor allem in Richtung Ventilator/Kühler gewirbelt werden und für Ungemach sorgen können.
Abhilfe schafft eine Kotflügelverlängerung von Christian_PS. Diese Verlängerung kostet 30 EUR inklusive Versand als Einschreiben und kann direkt bei Christian über seine Homepage bestellt werden.
Christian und ein Freund von ihm fertigen dies Teile in ihrer Freizeit, daher übernehmen sie keine Garantie. Ist nach den bisherigen Erfahrungen der Käufer dieser Teile auch nicht notwendig ;-)
Montage: Entweder ankleben oder anschrauben/annieten.
Ich habe mich für das Kleben entschieden.
Für das Kleben den Kotflügel innen reinigen, mit Schleifpapier etc. aufrauen. Zum Reinigen habe ich Bremsenreiniger verwendet, der reinigt und entfettet gleichzeitig.
Den oberen Teil der Verlängerung ebenfalls aufrauen und säubern. Dann auf den oberen Teil der Verlängerung gleichmäßig Zwei-Komponentenkleber aufbringen. Die Verlängerung vorsichtig an den Kotflügel ansetzen, ausrichten und mindestens 10 Minuten fest andrücken. Hier haben sich bei mir Zwingen mit weichen Spitzen aus dem 1-EURO-Laden bewährt, die ersetzten und schonen meine Daumen ;-)
Nach ca. 30 Minuten habe ich die Zwingen entfernt; nach 24 Stunden war alles trocken und damit der Kotflügel fertig.
Beim Schrauben/Nieten entfällt das Entfetten, aber den Kotflügel sollte man innen reinigen. Die entsprechenden Löcher (3 sollten reichen) anzeichnen, bohren. Die Verlängerung an den Aussenkanten innen mit Silikonmasse versehen, damit sich keine Laufnasen durch Spritzwasser bilden können. Anbringen. Fertig. Die Schrauben müssen evtl. gekürzt werden, damit sie nicht an den Vorderreifen kommen.
Beim Schrauben/Nieten würde ich Gummi-Unterlegscheiben unter die normalen Unterlegscheiben legen, um Rissen etc. vorzubeugen.
Wer will, kann die Verlängerung anschliessend in Fahrzeugfarbe lackieren.

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Navihalter

Da ich mir ein Navigationsgerät (PNA 240 T von Medion, wobei mir keiner sagen konnte, wofür das "T" steht, jedenfalls nicht für "TMC") zugelegt hatte, mußte das auch irgendwie ans Motorrad kommen. Nach einigem Basteln kam ich dann zu der unten dargestellten Lösung. Sie besteht aus dem mitgelieferten Fahrradhalter und einem Zusatzteil, dass ich für 9,90 EURO im Internet fand. Am Fahrradhalter mußte ich die beiden unteren Haken abtrennen, die beiden oberen passten sich wunderbar in die Rückseite der Zusatzhalterung ein. Dann noch ein zusätzliches Loch gebohrt, die Halter mit Unterlegscheiben verbunden und die vorhandene Verschraubung gegen eine stabilere Version ausgetauscht und fertig war der Halter. Das Navi steht jetzt genau unten den Armaturen. Ich kann es mit einem Bilck erfassen und muß es nicht irgendwo vor mir "suchen". Für Regen habe ich ein Schutztasche von Medion (14,95 EURO) oder einen schnellen Griff, mit dem ich das Navi auch während der Fahrt in das linke Staufach verfrachten kann.

Der Navihalter von vorne:



und von hinten:



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Heizgriffe Saito II

Nachdem ich in den VILLE-Foren viel von den Vorteilen der Heizgriffe gelesen hatte, habe ich mir bei einem großen Versender die Heizgriffe SAITO II geordert, als diese im Angebot waren; dazu ein Schaltrelais, damit die Griffheizung nur bei eingeschalteter Zündung funktioniert.
Für den Einbau habe ich mir viel Zeit gelassen, hatte diese Zeit aber auch nötig.
Von einem Forenmitglied kam der Vorschlag, zwei Leitungen von der Batterie nach vorne bis zur linken Seitenverkleidung zu legen.
Ich habe die von Saito mitgelieferte Leitung genommen und auf der linken Seite nach vorne verlegt, allerdings so, dass die Leitung nicht mit heissen Teilen in Berührung kommt.
Die rote Leitung habe ich dann ca. 10 cm unterhalb des Steckers aufgetrennt, um das Relais einzuschleifen.

Hinweis: Die unten aufgeführten Leitungen finden sich Zuführung unter der linken oberen Innenverkleidung und sind mit einer schwarzen Gummiglocke versehen. In die vorhandenen Steckverbinder passen die Japanstecker von Louis (BestNr 10032033).
An das Relais kommen der Schaltstrom (schwarz-gelbe Leitung aus der Zuführung) auf Kontakt 85, Rahmenmasse (grüne Leitung aus der Zuführung) auf Kontakt 86, sowie zwei Mal ein rotes Kabel mit Steckanschlüssen (z.B. Japanstecker und -Buchse).
Diese kommen auf Kontakt 30 (von der Batterie) und 87 (zum Steuergerät)
Die geöffnete rote Leitung der Originalleitung habe ich ebenfalls an beiden Enden mit Steckanschlüssen versehen, und zwar so, dass die Leitung geschlossen werden kann, falls das Relais mal ausfällt.
Ich habe an den roten Leitungen des Relais jeweils einen Stecker und eine Buchse angebracht, am Originalkabel auch.

Die zusätzlichen Leitungen am Relais sind jeweils cirka 20 cm lang, damit Spielraum bleibt, vor allem zum Originalkabel hin. Das Relais habe ich oberhalb des linken Blinkers in der Kanzel befestigt. Dort gibt es ein rundes Loch im Instrumententräger, das sich dafür anbietet.
Platz für das Steuergerät hatte ich nur noch am Lenker links unterhalb der Warnblinkanlage, zudem ist das Anschlusskabel recht kurz.

Sämtliche Kabelenden wurden erst verzinnt, dann in die Stecker eingelegt und, je nach Stecker/Buchse erst mal eingelötet und dann erst gequetscht, damit ein besserer Halt vorhanden ist.
Nachdem ich die Installation des Relais etc. erfolgreich hinter mit hatte, wurden die alten Griffe abgeschnitten und die neuen Heizgriffe aufgeschoben. Dann ging es ans Kürzen der Griffe: Wie üblich, habe ich zuviel gekürzt....

Zum Schluß habe ich die Stecker der Heizgriffe noch mit Plastikfolie umwickelt, da sie mir nicht besonders wasserdicht vorkamen.


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MIT-100

Ich habe mir eine MIT-100 eingebaut. Verwendet habe ich Schrumpfschlauch für die Kupplungen von Musik- und Handy/PMR-Anschluss, Bougierrohrstücke zur Entlastung der Kabel und ich habe den beigefügten Spannungswandler weggelassen.

Die Stromversorgung habe ich vorher hinter dem linken Koffer rausgeführt: PLUS vom vorhandenen Kabel und ein neues Massekabel vom Gleichrichter"anschluss" zusammen in einem Bougierrohr nach oben geführt. Die Enden der Kabel dann mit den Gegenstücken der Anschlüsse der MIT-100 versehen und fertig. Die Anlage ist aus, wenn der Strom aus ist (Sicherung F).

Der Anschluss für die Sozia liegt aufgerollt in einer kleinen Plastiktüte unter der Rückbank und wird bei Bedarf durch die Öffnung für den Gespäckhaken geführt, der für mich kommt zwischen Tank und Sitzbank hoch. Beide habe ich ebenfalls mit Bougierrohr geschützt.

Die Anschlüsse für Audio und PMR/Handy habe ich linksseitig verlegt und in das linke Handschuhfach geführt. Der Taster für PMR ist von seinem "Träger" befreit worden. Dann konnte ich ihn mittels Klettstücken unterhalb der Lichthupe zwischen Heizgriffanschluss und Armatur anbringen. Zusätzlich gesichert wird er durch einen Kabelbinder.

Neu und etwas problematisch für die Verwendung von Filmdosen und Bourigierrohren ist der neue Typ Stecker, den IMC für die Helmanschlüsse verbaut: Anstatt der Mini-DIN-Anschlüsse verbauen die jetzt 6-Pin-Firewire -Anschlüsse.
Die sind einerseits besser zu handhaben, andererseits aber nur schwer abzudecken. Ich muss mir da noch was einfallen lassen.

Die Lautsprecher für meinen S1 habe ich einfach gestrippt und unter den Stoff gesetzt. Da die Lautsprecher stabil sind, kann man die noch etwas in den Styropor drücken, ohne was beschädigen zu müssen. Das Mikrofon sitzt vor dem Mund im Kragen, das Anschlusskabel ist unter dem Rand des Kragens verklemmt.

Ein erster Funktionstest zeigt:
Kein Summen oder so, sauberer Klang, alles funktioniert.


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